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Erstes Projekt des Transatlantischen Leichtbauclusters TraCLight gestartet

14.05.2019

 

Handelskriege, Brexit und Co. – in politisch schwierigen Zeiten setzt das transatlantische Leichtbaucluster TraCLight ein Gegenzeichen und zeigt wie Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Deutschland, den USA und Kanada über den großen Teich hin funktionieren kann: Insgesamt 30 Partner aus Industrie und Forschung bündeln in drei Konsortien ihr Know-how, um gemeinsam innovative Leichtbau-Produkte mit Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln.

Nach einer geförderten zweijährigen Konzeptionsphase, in der ein Internationalisie-rungskonzept ausgearbeitet wurde, ist der Zuwendungsbescheid für das erste der drei Projekte „HiPTSLAM“ ergangen und befindet sich seit Anfang April in der Umsetzungsphase.

Das Projekt „HiPTSLAM“ beschäftigt sich mit der Entwicklung von Metallpulvern aus Hochleistungs-Werkzeugstahllegierungen für die additive Laserfertigung. Derzeit werden die verfügbaren und verarbeitbaren metallischen Werkstoffe für das selektive Laserschmelzen durch die Schweißeignung stark beschränkt. Durch die Entwicklung neuer Werkzeugstahlpulver für die additive Fertigung können konstruktive Mehrwerte und Funktionsoptimierungen beispielsweise durch innenliegende Kanalstrukturen in hochbelasteten Werkzeugen eingebracht werden.

Zwei weitere TraCLight-Projekte folgen in Kürze:

Im Projekt „Utility-CAR“ (JoReiSan) werden geeignete Fügetechniken für den Einsatz von Sandwichmaterialien im Leichtbau entwickelt. Das dritte Projekt „CAR-Body“ (HyWet) untersucht Prozessparameter und Abläufe für die Herstellung von Bauteilen aus Faserverbundwerkstoffen mit Metalleinlegern.

Das deutsche Teilkonsortium wird im Rahmen der Fördermaßnahme zur Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.